Krypto-Steuern mit Exodus: Hier bist du richtig
Die Steuererklärung für Kryptowährungen kann schnell überwältigend wirken. Die Regeln sind oft unklar, und offizielle Leitfäden beantworten nicht alle wichtigen Fragen.
Gleichzeitig erhält das Finanzamt immer mehr Einblick in Daten von Krypto-Börsen und Zahlungsdiensten. Auch Transaktionen, die du über Wallets wie Exodus tätigst – zum Beispiel über die integrierten Swap-Partner oder bei Ein- und Auszahlungen in Fiat – können nachvollzogen werden. Zudem sind Bewegungen auf der Blockchain öffentlich einsehbar.
Genau deshalb gibt es Divly. Wir haben ein Tool entwickelt, das dich Schritt für Schritt sicher durch die Steuererklärung führt – im Einklang mit den lokalen Vorschriften, ohne Stress oder Unsicherheit. In diesem Leitfaden zeigen wir dir genau, wie du Transaktionen, die du mit Exodus durchgeführt hast, korrekt in deiner Steuererklärung angibst.
Wann musst du Steuern auf deine Exodus-Transaktionen zahlen?
Beim Handel mit Kryptowährungen in der Exodus Wallet können Steuern anfallen. Wenn dein Jahresgewinn über 1.000 € liegt, musst du je nach Einkommen zwischen 0 % und 45 % Steuern zahlen. Steuerfrei bleibt es, wenn:
✅ Dein Gesamtgewinn im Jahr unter 1.000 € bleibt.
✅ Du deine Kryptowährungen mindestens ein Jahr lang hältst, bevor du sie verkaufst oder tauschst.
✅ Deine Einnahmen aus Staking oder Mining unter 250 € im Jahr liegen.
💡 Tipp: Falls du Verluste machst, kannst du sie mit Gewinnen verrechnen, um deine Steuerlast zu senken. Mehr dazu in unserem Krypto-Steuerleitfaden.
Wie machst du deine Steuererklärung für Exodus?
Mit Exodus kannst du ganz einfach deine Krypto-Transaktionen verwalten – aber wenn es um Steuern geht, musst du wissen, wie du deine Transaktionshistorie bekommst. Der Prozess läuft in drei einfachen Schritten ab: Zuerst holst du dir deine Transaktionshistorie, dann nutzt du eine Steuersoftware wie Divly, um deine Gewinne und Verluste zu berechnen, und schließlich überträgst du die Ergebnisse in deine Steuererklärung.
Schritt 1: So exportierst du deine Transaktionshistorie aus Exodus
Es gibt zwei Möglichkeiten, deine Transaktionshistorie in Divly zu importieren: automatisch per Wallet-Adresse oder manuell über eine CSV-Datei.
Automatischer Import
Divly kann deine Exodus-Transaktionen automatisch abrufen, indem du einfach deine Wallet-Adresse eingibst. So geht’s:
- Melde dich in deiner Exodus-Wallet an und kopiere deine öffentliche Wallet-Adresse. Achte darauf, niemals deine privaten Schlüssel weiterzugeben!
- Öffne Divly, wähle die entsprechende Blockchain aus und füge deine Wallet-Adresse ein.
- Klicke auf "Speichern und importieren" – Divly holt sich dann alle Transaktionen direkt aus der Blockchain.
Manueller Import per CSV-Datei
Falls du lieber eine Datei hochladen möchtest, kannst du eine CSV-Datei aus Exodus exportieren:
- Melde dich bei Exodus an und gehe zum History-Bereich deiner Wallet.
- Folge der offiziellen Exodus-Anleitung zum Exportieren aller Transaktionen. Achte darauf, dass "All Assets" und "All Types" ausgewählt sind.
- Lade die CSV-Datei herunter und ziehe sie in Divly an die Stelle, wo "CSV hochladen" steht. Divly importiert dann alle Transaktionen automatisch.
Achtung: Es gibt zwei häufige Probleme beim Berechnen deiner Exodus-Steuern:
- Falsche Datei exportiert: Stelle sicher, dass du die Datei herunterlädst, die alle Kryptowährungen enthält. Divly unterstützt keine einzelnen Krypto-Dateien.
- Unterschiedliche Dateiformate: Exodus exportiert Transaktionen in verschiedenen Strukturen, je nach Art der Transaktion. Divly unterstützt viele dieser Formate. Falls dein Import fehlschlägt, kontaktiere uns und wir kümmern uns darum!
Schritt 2: Berechne deine Exodus Steuern mit unserem Steuerrechner
Nachdem du deine Transaktionshistorie heruntergeladen hast, kannst du mit Divly deine Gewinne, Verluste und steuerpflichtigen Beträge automatisch berechnen lassen. Unser Steuerrechner übernimmt die Berechnungen für dich und sorgt dafür, dass du alle relevanten Zahlen für deine Steuererklärung auf einen Blick hast.
Schritt 3: Die Steuerformulare beim Finanzamt einreichen
Mit den von Divly bereitgestellten Steuerangaben kannst du deine Exodus-Transaktionen ganz einfach in deine Steuererklärung eintragen. Nutze dazu ELSTER oder eine andere Online-Steuererklärung.
Wie trage ich Krypto-Gewinne und -Verluste ein? (§ 23 EStG)
📌 Falls du im Jahr Krypto verkauft oder getauscht hast, gehören deine Gewinne und Verluste in Anlage SO.
- Zeile 41, Feld 108: Trage eine "1" ein, wenn du im Jahr Krypto verkauft hast.
- Zeile 42: Schreibe "Kryptowährungen" als Art des Vermögenswerts.
- Zeile 43: Gib das Kauf- und Verkaufsdatum an. Falls du viele Trades hattest, kannst du auch einen Gesamtzeitraum (z. B. 01.01.202X bis 31.12.202X) eintragen.
- Zeile 44: Trage den Gesamtbetrag deiner Verkaufspreise ein.
- Zeile 45: Trage die Gesamtkosten für die verkauften Kryptowährungen ein.
- Zeile 46: Falls du Verkaufsgebühren hast, kannst du diese hier angeben. Achtung: Divly berücksichtigt diese bereits in den Anschaffungskosten, also nicht doppelt eintragen!
- Zeile 47: Dein steuerpflichtiger Gewinn oder Verlust aus privaten Veräußerungen.
- Falls du die Freigrenze von 1.000 € (600 € für Steuerjahre 2023 und älter) überschreitest, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig.
- Dieser Wert wird in ELSTER automatisch berechnet.
- Zeile 54: Falls zutreffend, trage den Wert aus Zeile 47 in Feld 114 oder 115 (für Ehepartner) ein.
Wie trage ich andere Einnahmen ein? (§ 22 EStG)
Falls du Einnahmen aus Staking, Mining, Lending oder Airdrops hast, musst du diese in Anlage SO eintragen.
- Zeile 10, Feld 162: Trage eine "1" ein, wenn du Einnahmen aus Staking, Lending, Mining oder Airdrops hast.
- Zeile 11: Gib die Gesamtsumme dieser Einnahmen an. Falls du möchtest, kannst du als Einkommensart "Siehe Anhang" angeben und deine Divly-Steuerübersicht beifügen.
- Zeile 14: Falls du weitere Einnahmequellen hast (Zeilen 12 oder 13), rechne alles zusammen und trage die Summe ein.
- Zeile 16: Trage hier deine gesamte Summe aus den vorherigen Zeilen ein.
- Falls deine Krypto-Einnahmen möglicherweise als gewerbliche Tätigkeit (§ 15 EStG) gelten, solltest du einen Steuerberater fragen.

Divly & Exodus: Die Wahl für Deutschland
Divly ist speziell für Deutschland entwickelt, mit Fokus auf höchste Genauigkeit. Anders als generische Tools erzeugen wir automatisch den konformen, lokalisierten Steuerbericht, den du für das BZSt (Bundeszentralamt für Steuern) brauchst.
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Direkter Exodus-Import (CSV): Schneller Import deiner Exodus-Transaktionen, der sich nahtlos mit deinen anderen Wallets/Konten kombiniert.
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Genauigkeit der Berechnungen: Präzise Steuerberechnung mit Gewinn/Verlust und der richtigen Bewertungsmethode (z. B. FIFO).
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100% Deutschland: Einfacher Download der Berichte für Anlage SO, Anlage KAP, Anlage N, Anlage G und Anlage Sonderausgaben – inklusive Anleitung, wie du sie beim BZSt erklärst.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
In Deutschland gelten Kryptowährungen als private Veräußerungsgeschäfte. Gewinne sind steuerpflichtig, wenn sie innerhalb eines Jahres realisiert werden.
Sie müssen Kryptowährungen angeben, wenn:
- Sie Kryptowährungen innerhalb von einem Jahr nach dem Kauf verkauft haben.
- Ihr Gesamtgewinn die Freigrenze von 600 € übersteigt.
Für die Steuererklärung benötigen Sie folgende Informationen:
- Anlage SO (Sonstige Einkünfte).
- Eine detaillierte Aufstellung aller Transaktionen.
Die wichtigsten Termine für Ihre Steuererklärung sind:
- Abgabefrist (ohne Berater): 31. Juli des Folgejahres.
- Abgabefrist (mit Berater): Ende Februar des übernächsten Jahres.
Die Besteuerung von Kryptowährungen in Deutschland unterliegt ständigen Anpassungen. Das BMF-Schreiben hat viele Fragen geklärt, aber es gibt immer noch Unsicherheiten, insbesondere bei Staking und Lending.
Es ist wichtig, sich über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten oder einen Steuerberater zu konsultieren.
Mehr Informationen:
Gewinne aus Kryptowährungen sind steuerfrei, wenn:
- Sie die Coins länger als ein Jahr gehalten haben.
- Ihr Gesamtgewinn im Kalenderjahr unter 600 € liegt.
Für die Berechnung Ihrer Gewinne und Verluste benötigen Sie:
- Datum und Wert jedes Kaufs.
- Datum und Wert jedes Verkaufs.
- Transaktionsgebühren.
Ja. Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften können mit Gewinnen aus denselben Einkunftsarten verrechnet werden. Ein Verlustvortrag oder -rücktrag ist ebenfalls möglich.
Die Privatsphäre von Krypto-Händlern auf Plattformen wie Exodus wird durch strengere Vorschriften eingeschränkt.
Ab dem 1. Januar 2026 müssen alle Kryptobörsen Handelsdaten von EU-Bürgern gemäß DAC8 melden. Diese Daten werden an das Finanzamt des Landes weitergeleitet, in dem Sie wohnen.
Das bedeutet, dass das Finanzamt genau sehen kann, dass Sie bei Exodus gehandelt haben.
Ja. In Deutschland können Sie eine Selbstanzeige vornehmen, um versäumte Krypto-Einkünfte nachzuzahlen. Wenn Sie dies proaktiv tun, können Sie oft Strafen vermeiden oder reduzieren.
Informieren Sie sich hierzu am besten bei einem Steuerberater.
Hinweis: Die hier bereitgestellten steuerbezogenen Informationen sind keine Steuerberatung, Finanzberatung, Buchhaltungsberatung oder Rechtsberatung und können nicht zur Vermeidung von Steuerstrafen verwendet werden. Du solltest die Beratung eines Steuerfachmanns bezüglich deiner spezifischen Umstände suchen. Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Alle hierin enthaltenen Informationen sind unsere Meinung und keine Feststellung von Fakten.